22 Aug 2010
Tipps zur Konzertfotografie
Heute widme ich mich dem Thema Konzertfotografie in welchem ich mich erst kürzlich versucht habe. Ohne Zweifel ein anspruchsvolles Gebiet. Ähnlicher der Theater- und Bühnenfotografie sollte man hier einigen Regeln folgen.
In den meisten Fällen führt meist der erste Weg über den Veranstalter. Gibt dieser grünes Licht und hat Ihnen die Regeln genannt, gilt es, unauffällig zu agieren und doch die schönsten Momente und Emotionen einfangen zu können. Hierzu sollte man sich mit anderen Fotografen und Kameramännern abstimmen, um sich nicht gegenseitig im Weg zu stehen. Dunkle Kleidung ist hier sicher ebenfalls von Vorteil.

Ich hatte das Glück, dass wenige Fotografen vor Ort waren und ich sogar die Bühne betreten durfte. Ich musste mich nur an der Seite oder im Hintergrund aufhalten. So dicht an die Musiker kommt man aber wohl leider selten.
Auch technisch eine Herausforderung
Da man in den meisten Fällen keinen Blitz verwenden darf, ist man auf gute und zuverlässige Technik angewiesen. Eine rauscharme Kamera und lichtstarke Objektive sind hier Pflicht, um gute Fotos produzieren zu können. Die Available Light Fotografie gehört nicht grundlos zu den anspruchsvollen aber auch extrem reizvollen Bereichen in der Fotografie.
Erfahrungsgemäß kommt bei dieser Art der Fotografie ISO 1600 oder Höher zum Einsatz. Die verwendete Blende liegt meistens bei f/4 oder größer, um die Belichtungszeiten noch im verwacklungsfreien Rahmen zu halten. Auch sollten die Aufnahmen im RAW Format gemacht werden, um später mehr Möglichkeiten und Reserven in der Nachberabeitung, sowie Einfluss auf den Weißabgleich, zu haben.

Fazit
Ein spannendes Gebiet der Fotografie. Wer gern mit dem Licht und verschiedenen Schärfeebenen spielt, sollte sich mit dieser Art der Fotografie näher beschäftigen, es lohnt sich.




